{"data":{"commentary":{"available_commentary":"F\u00fcr folgende Suren ist ein Kommentar abrufbar:","overview":"Kommentar \u2014 \u00dcbersicht","introduction":"Kommentar \u2014 Einleitung","intro_early-mecca":"Einleitung in den Kommentar zu den fr\u00fchmekkanischen Suren","intro_middle-mecca":"Einleitung in den Kommentar zu den mittelmekkanischen Suren","classification":"Zur Klassifierung dieser Sure siehe die {0}.","not_available":"Es existiert kein Kommentar f\u00fcr diese Sure.","to_overview":"Kommentar\u00fcbersicht","text_infotext":"<p><\/p><p><\/p><p>Der arabische Text der Kairiner Textausgabe von 1924 erscheint zusammen mit einer neuen \u00dcbersetzung: f\u00fcr die fr\u00fchmekkanischen Suren stammt die \u00dcbersetzung von Nicolai Sinai, f\u00fcr die fr\u00fchmittelmekkanischen Suren von Angelika Neuwirth und f\u00fcr die sp\u00e4tmittelmekkanischen Suren von Dirk Hartwig und Angelika Neuwirth; die sp\u00e4tmekkanischen Suren sind noch nicht abschlie\u00dfend bearbeitet, hier wird die modifizierte \u00dcbersetzung von Hartmut Bobzin (<a href=\"https:\/\/www.zotero.org\/groups\/corpuscoranicum_pub\/items\/itemKey\/Q9EDU63R\" zotero=\"Q9EDU63R\" class=\"zotero\">Der Koran, 2010<\/a>) verwendet (bearbeitet von Dirk Hartwig).<br>Der Korantext wird kolometrisch dargestellt, wie es Eduard Norden (<a href=\"https:\/\/www.zotero.org\/groups\/corpuscoranicum_pub\/items\/itemKey\/GG6XHT4P\" zotero=\"GG6XHT4P\" class=\"zotero\">Die Antike Kunstprosa, 1898<\/a>) f\u00fcr die philologische und stilistische Analyse literarischer Prosa eingef\u00fchrt hat. Die Einteilung in \u00bbAtemeinheiten\u00ab (<i>kolon<\/i>, pl. <i>kola<\/i>) hat sich bei Wolfgang Richter (<a href=\"https:\/\/www.zotero.org\/groups\/corpuscoranicum_pub\/items\/itemKey\/RNLCEBS2\" zotero=\"RNLCEBS2\" class=\"zotero\">Biblia Hebraica Transcripta, 1991\u20131993<\/a>) f\u00fcr die Hebr\u00e4ische Bibel und bei Angelika Neuwirth (<a href=\"https:\/\/www.zotero.org\/groups\/corpuscoranicum_pub\/items\/itemKey\/8ZVRNBPE\" zotero=\"8ZVRNBPE\" class=\"zotero\">\u00bbZur Struktur der Y\u016bsuf-Sure\u00ab, 1980<\/a>; <a href=\"https:\/\/www.zotero.org\/groups\/corpuscoranicum_pub\/items\/itemKey\/4WEWN8NZ\" zotero=\"4WEWN8NZ\" class=\"zotero\">Studien zur Komposition der mekkanischen Suren, 1981<\/a>) f\u00fcr den Koran als hilfreich erwiesen. Die kolometrische Darstellung ist geeignet, denn die Texteinheiten sind als gereimter Vortrag zu verstehen, und sind daher von vornherein in Verse eingeteilt, die zun\u00e4chst durch Reime bzw. bei l\u00e4ngeren Versen durch syntaktische Z\u00e4suren markiert sind. Die Darstellung der Verse und Kola in gegliederter Weise dient zur Unterteilung der Texteinheit. Sie ist unverzichtbar, da der poetische Charakter der Texteinheiten durch den Flie\u00dftext der Korandrucke hindurch nicht mehr sichtbar ist, seine Struktur aber ein wesentliches strategisches Element der Verk\u00fcndigung darstellt. Dieses strukturabbildende Schriftbild macht auch die Reimwechsel und damit die lautlichen Signale von \u00bbTextfortschritten\u00ab erkennbar.<br>(Erste Versuche der kolometrischen Darstellung in englischer bzw. deutscher \u00dcbersetzung unternahmen David Heinrich M\u00fcller [<a href=\"https:\/\/www.zotero.org\/groups\/corpuscoranicum_pub\/items\/itemKey\/WQF6J3X4\" zotero=\"WQF6J3X4\" class=\"zotero\">Die Propheten in ihrer urspr\u00fcnglichen Form, 1896<\/a>], Arthur J. Arberry [<a href=\"https:\/\/www.zotero.org\/groups\/corpuscoranicum_pub\/items\/itemKey\/XRT6C9LP\" zotero=\"XRT6C9LP\" class=\"zotero\">The Koran Interpreted, 1955<\/a>], und Hartmut Bobzin [<a href=\"https:\/\/www.zotero.org\/groups\/corpuscoranicum_pub\/items\/itemKey\/Q9EDU63R\" class=\"zotero\">Der Koran, 2010<\/a>]).<br>Die Darstellung versucht die Komposition der jeweiligen Sure klar abzubilden:<\/p><ul class=\"list-disc px-6\"><li>Die kleine (hochgestellte) Zahl gibt den Vers in kufischer Z\u00e4hlung an. In der Mehrzahl der F\u00e4lle stimmt die Verszahl mit der kufischen Z\u00e4hlung \u00fcberein, allerdings kommt es nach kritischer Pr\u00fcfung auch zu Abweichungen, siehe dazu Angelika Neuwirth (<a href=\"https:\/\/www.zotero.org\/groups\/corpuscoranicum_pub\/items\/itemKey\/4WEWN8NZ\" class=\"zotero\">Studien zur Komposition der mekkanischen Suren, 1981<\/a>): So ist z.B. in <a data-type=\"koran\" data-start=\"021:028\" data-end=\"021:028\" href=\"\/de\/verse-navigator\/sura\/21\/verse\/28\/commentary#text\">Q 21:28<\/a> der Vers <i>ya\u02bflamu m\u0101 baina \u02beaid\u012bhim wa-m\u0101 \u1e2balfahum wa-l\u0101 ya\u0161fa\u02bf\u016bna \u02beill\u0101 li-mani rta\u1e0d\u0101 wa-hum min \u1e2ba\u0161yatih\u012b mu\u0161fiq\u016bn<\/i> in der gegebenen \u00dcbersicht als zwei Verse behandelt: <i>ya\u02bflamu m\u0101 baina \u02beaid\u012bhim wa-m\u0101 \u1e2balfahum wa-l\u0101 ya\u0161fa\u02bf\u016bn \/ \u02beill\u0101 li-mani rta\u1e0d\u0101 wa- hum min \u1e2ba\u0161yatih\u012b mu\u0161fiq\u016bn<\/i>. Ingesamt werden so in der mittelmekkanischen Zeit elf solcher F\u00e4lle verzeichnet. Der umgekehrte Fall, d.h. da\u00df zwei Verse nach kufischer Z\u00e4hlung zu einem Vers zusammengezogen werden, begegnet ebenfalls, z.B. in Q 21:66\/67: <i>q\u0101la \u02bea-fa-ta\u02bfbud\u016bna min d\u016bni ll\u0101hi m\u0101 l\u0101 yanfa\u02bfukum \u0161ai\u02bean wa-l\u0101 ya\u1e0durrukum \/ \u02beuffin lakum wa-li-m\u0101 ta\u02bfbud\u016bna min d\u016bni ll\u0101hi \u02bea-fa-l\u0101 ta\u02bfqil\u016bn<\/i>; dieser Fall begenet mittelmekkanisch insgesamt viermal (in Q 20:78\/79. 92\/93, Q 19:91\/92 und Q 21:66\/67). Ein dritter Fall betrifft eine zu erw\u00e4gende Versverschiebung, z.B. in Q 36, wo V. 46 hinter V. 30 zu setzen w\u00e4re. Das XML-Schema ist bisher nur geignet die ersten beiden F\u00e4lle abzubilden (durch Hinzuf\u00fcgen einer zweiten \u2014 in der Ansicht unsichtbaren \u2014 Auszeichnungsebene&nbsp;\u00bbTeilvers<a href=\"https:\/\/www.zotero.org\/groups\/corpuscoranicum_pub\/items\/itemKey\/GDE5XZQZ\" class=\"zotero\">\u00ab<\/a>\u200e f\u00fcr die Versz\u00e4hlung); an einer L\u00f6sung f\u00fcr den dritten (seltenen) Fall wird gearbeitet.<\/li><li>Die gro\u00dfe arabische Zahl gibt thematische zusammengeh\u00f6rige Einheiten (Einzelverse, Verspaare und Versgruppen) an, die in begr\u00fcndeten F\u00e4llen zu Ges\u00e4tzen zusammengefasst werden, z.B. Q 80, deren Versgruppen (V. 1\u20132, 3\u20134, 5\u20137, 8\u201310, 11\u2013 12, 13\u201314 und 15\u201316) des ersten Hauptteils \u2014 bezeichnet mit r\u00f6misch I \u2014 als drei Ges\u00e4tze (4 (2+2) + 6 (3+3) + 6 (2+2+2)) bestimmt werden k\u00f6nnen. Mit dem Begriff \u00bbGes\u00e4tz\u00ab wird also ein \u00bbCluster\u00ab oder ein B\u00fcndel von Verspaaren oder Vergruppen bezeichnet, wobei Versgruppen auch Ges\u00e4tzen nachgebildet sein k\u00f6nnen, z.B. im Mittelteil von Q 70: 7 (3+4) + 7 (4+3) + 7 + 7. Angelika Neuwirth f\u00fchrte den Begriff \u00bbGes\u00e4tz\u00ab aus der vorgeschlagenen Terminologie von Alfred Bloch (<a href=\"https:\/\/www.zotero.org\/groups\/corpuscoranicum_pub\/items\/itemKey\/GDE5XZQZ\" zotero=\"GDE5XZQZ\" class=\"zotero\">\u00bbQasida\u00ab, 1948, 107, Anm. 8<\/a>), der sich vom seinem Lehrer David Heinrich M\u00fcller (<a href=\"https:\/\/www.zotero.org\/groups\/corpuscoranicum_pub\/items\/itemKey\/WQF6J3X4\" class=\"zotero\">Die Propheten in ihrer urspr\u00fcnglichen Form, 1896<\/a>) und seiner Verwendung des Begriffs \u00bbStrophe\u00ab abwendet, in die Koranforschung \u00fcbertragen (s. <a href=\"https:\/\/www.zotero.org\/groups\/corpuscoranicum_pub\/items\/itemKey\/4WEWN8NZ\" class=\"zotero\">Angelika Neuwirth, Studien zur Komposition der mekkanischen Suren, 1981, 177f.<\/a>).<\/li><li>Die r\u00f6mische Zahl gibt die Hauptteile der jeweiligen Sure an (Hauptteile k\u00f6nnen im begr\u00fcndeten Fall noch unterteilt werden, dann bezeichnet z.B. IIA und IIB, z.B. Q 36:13\u201332=IIA und Q 36:33\u201347=IIB, die gleichzeitig eigene Ges\u00e4tze bilden). Die drei Gliederungsebenen Verszahl (kleine arabische Zahl), Vers, Verspaar, Versgruppe (gro\u00dfe arabische Zahl) und kompositorische Hauptteile (R\u00f6mische Zahl) sind Gliederungen, die sich u.a. aufgrund der Reimstruktur ergeben. Im XML-Schema sind die drei Ebenen kodiert und entsprechend ausgezeichnet (durch durch das Tagging von \u00bbHauptteil<a href=\"https:\/\/www.zotero.org\/groups\/corpuscoranicum_pub\/items\/itemKey\/GDE5XZQZ\" class=\"zotero\">\u00ab<\/a>\u200e, \u00bbAbschnitt<a href=\"https:\/\/www.zotero.org\/groups\/corpuscoranicum_pub\/items\/itemKey\/GDE5XZQZ\" class=\"zotero\">\u00ab<\/a>\u200e und \u00bbVersgruppe\/Ges\u00e4tz<a href=\"https:\/\/www.zotero.org\/groups\/corpuscoranicum_pub\/items\/itemKey\/GDE5XZQZ\" class=\"zotero\">\u00ab<\/a>\u200e).<\/li><\/ul>Da die allermeisten Koran\u00fcbersetzungen (eine Ausnahme stellen die von der Ahmadiyya gedruckten Koran\u00fcbersetzungen dar, welche die Basmala als ersten Vers z\u00e4hlen, gegen die \u00fcbrigen, uns bekannten \u00dcbersetzungen, wo sie nicht zum Text selbst gez\u00e4hlt wird) der kufischen Z\u00e4hlung folgen, verwendet auch die hier gebotene kolometrische Darstellung die kufische Z\u00e4hlung, obwohl sie einem anderen Prinzip folgt (im XML-Schema werden die kritischen Versabteilungsdifferenzen entsprechend kodiert).<p><\/p><p>(D. Hartwig, Tobias J. Jocham)<\/p><p><\/p><p><\/p><p><\/p>"},"concordance":{"analysis_heading":"Morphologische Analyse nach Rafi Talmon","concordance_header":"Rafael-Talmon-Korankonkordanz","select":"Ausgew\u00e4hltes Wort zu Q {sura}:{verse}:","chosen_word":"Ausgew\u00e4hltes Wort","arabic_text":"Arabischer Text","analyse":"Morphologische Wortanalyse (ggf. 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