{"data":{"how_to_cite":"Texte aus der Umwelt des Korans, herausgegeben von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften durch Michael Marx, mit Beitr\u00e4gen von Sebastian Bitsch, Vasiliki Chamourgiotaki, Emmanouela Grypeou, Dirk Hartwig, Nestor Kavvadas, David Kiltz, Yousef Kouriyhe, Mohammed Maraqten, Adrian Pirtea, Veronika Roth, Johanna Schubert und Nicolai Sinai. Stand %DATE%.","arabic_text_info":"Digitaler Text der Kairiner Druckausgabe des Korans von 1924. Die vom Vorhaben entwickelte Schriftart Coranica gew\u00e4hrleistet die richtige Anzeige dieser Referenzausgabe, deren Schreibung gro\u00dfen Einfluss auf die Orthographie sp\u00e4terer Korandrucke hatte. Um die richtige Anzeige des arabischen Textes zu gew\u00e4hrleisten, empfehlen wir den Browser \"Mozilla Firefox\".","translation_info":"Rudi Paret, Der Koran, deutsche \u00dcbersetzung, Stuttgart 1979, 2. Auflage.\r\n","introduction_general":"Um einen Zugang zum historischen Kontext des Korans zu geben, macht die Datenbank \u201eTexte aus der Umwelt des Korans\u201c (TUK) antike und sp\u00e4tantike Quellentexte zug\u00e4nglich. Bei den Texten handelt es sich um altarabische, alt\u00e4thiopische (Ge\u2019ez), alts\u00fcdarabische (Sab\u00e4isch), j\u00fcdisch-aram\u00e4ische, griechische, hebr\u00e4ische, lateinische, mittelpersische, syrisch-aram\u00e4ische und andere Texte, die im Koran ein Echo zu finden scheinen. Die \u201eTexte aus der Umwelt des Korans\u201c erm\u00f6glichen es uns, die Argumentation des Textes zu verstehen und das Wissen derjenigen zu rekonstruieren, an die der Koran gerichtet war. Die Texte sind dabei nicht als Quellen im Sinne einer schriftlichen Vorlage zu verstehen, sondern als historische Dokumente, die Begriffe, Diskurse, Erz\u00e4hlungen, Gebete, Konzepte, Materialkultur und Terminologie belegen, die im Koran erw\u00e4hnt und argumentativ verwendet sind.\u00a0\u00a0\u00a0 Die Datenbank wurde 2007 konzipiert (siehe M.Marx, \u201cEin Koran-Forschungsprojekt in der\r\nTradition der Wissenschaft des Judentumes: Zur Problematik des\r\nAkademienvorhabens Corpus Coranicum\u201d, D. Hartwig u.a. (Hrsg.), \u201cIm vollen Licht\r\nder Geschichte\u201d. Die Wissenschaft des Judentums\u2026 W\u00fcrzburg 2008, S. 41-54) und in Zusammenarbeit mit der TELOTA-Abteilung (IT-Abteiung der BBAW) aufgebaut. Die Datenbanktexte k\u00f6nnen nach den Koranversen aufgerufen werden, auf die sie sich beziehen, oder aber nach Sprachen und Quellenbereichen (bzw. Autoren) geordnet gesucht werden. Eine Suchfunktion nach Schlagw\u00f6rtern und Themen ist im Aufbau.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Mehr als 500 TUK-Datenbankartikel sind zur Zeit abrufbar. Sie enthalten den Quellentext in Originalsprache (Originalschrift oder\u00a0 Transliteration bzw. Transkription) mit einer deutschen oder englischen \u00dcbersetzung. Au\u00dferdem enth\u00e4lt jeder TUK-Eintrag Angaben zu Autor, Datierung, Edition, Sekund\u00e4rliteratur und einen kurzen erkl\u00e4renden Text zur Beziehung zwischen Quellentext und Koranversen, in der Regel mit Hinweis auf Sekund\u00e4rliteratur. Der Name der Datenbank des Potsdamer Akademievorhabens ist an die seit 1982 erscheinende Publikationsreihe \u201eTexte aus der Umwelt des Alten Testaments\u201c (TUAT) angelehnt, die Texte der altorientalischen Kulturen in deutscher \u00dcbersetzung zug\u00e4nglich macht, um den Kontext der Hebr\u00e4ischen Bibel zu erschlie\u00dfen. Im Gegensatz zu TUAT haben die Autorinnen und Autoren der TUK-Datenbank Quellentexte und Sekund\u00e4rliteratur nur punktuell ausgewertet, soweit der angegebene Textabschnitt f\u00fcr die die angegebenen Koranverse relevant erscheint. Die vorliegende Online-Publikation unterscheidet sich von der TUAT-Serie auch darin, dass die TUK-Datenbankeintr\u00e4ge mindestens einem Koranversen zugeordnet sind. Der Datenbankeintrag selbst, z.B. \u201eBabylonischer Talmud, Sanhedrin 90a-b (TUK_0642)\u201c oder \u201ePsalm 27:1-14 (TUK_0548)\u201c besteht aus einem Kurztitel und einer Nummer, unter der die Arbeitsdatenbank des Vorhabens den Eintrag erfasst.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Datenbankeintr\u00e4ge, die seit 2007 von Emmanouela Grypeou, Tolou Khademalsharieh, David Kiltz, Hannelies Koloska, Yousef Kouriyhe, Michael Marx, Adrian Pirtea, Veronika Roth, Nora K. Schmid und Nicolai Sinai unter Mitarbeit studentischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Sebastian Bitsch, Antonia Kura, Dorothea Reule, Jens Sauer, Daria Zadorojnaia u.a.) erarbeitet wurden, enthalten den Titel der Quelle, den Namen des Autors, die Sprache des Originaltextes, den Ort bzw. die Region wo der Text entstanden ist. Besonderes Augenmerk gilt der Datierung, die f\u00fcr einen historischen Zugang zentral ist ist, obwohl manche ausgewertete Quellentexte aus der altarabischen Dichtung, der rabbinischen Literatur, oder der syrisch-aram\u00e4ischen Liturgie nicht eindeutig datierbar sind. Im Mittelpunkt eines TUK-Eintrags steht immer der Originaltext der Quelle, der zusammen mit einer deutschen oder englischen \u00dcbersetzung angegeben wird. Da in den meisten F\u00e4llen Quellentexte aus der Sekund\u00e4rliteratur genannt wurden, stellt die Datenbank den Quellenhorizont der Forschung in digitaler Form dar. (M.Marx)","source_info":"Bibliographische Angaben zur Sekund\u00e4rliteratur, in der der angezeigte \r\nText genannt wird, oder Hinweis auf die Person, die den angezeigten Text \r\nidentifiziert hat","commentary_info":"Auf den angezeigten Datenbankeintrag wird an den angegebenen Stellen im Bereich des Kommentars verwiesen.","original_info":"Der angegebene Quellentext in seiner urspr\u00fcnglichen Schrift","transcription_info":"Lateinische Umschrift des angegebenen Quellentextes"},"metadata":{"url":"https:\/\/api.corpuscoranicum.de\/api\/website\/language\/de\/intertexts","language":"de","category":"intertexts"}}